Reise

Kapverden

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Vulkane im Atlantik – die Kapverden

Knapp vor dem Äquator liegen die Kapverden. Gut erkennbar sind die ehemaligen Vulkane. Wir waren auf São Vicente und Santo Antão. Natürlich mit dem Mountainbike, doch auch die Wanderschuhe wurden gepackt.

Trocken und wüstenartig – São Vicente

Nach einer wunderschönen Nacht in Lissabon ging es zuerst in etwa vier Stunden nach Mindelo. Die quirlige Hauptstadt der Insel bietet wirklich viel. Das koloniale Zentrum ist jedenfalls ein paar Spaziergänge wert. Es gibt viele kleine Bars mit Musik, einer Mischung afrikanischer und karibischer Sounds. Die Stadt hat auch einen recht netten Strand. Zumindest für die Nachmittage nach den ersten Radtouren.

Die Insel ist nach dem Winter perfekt für die ersten Radkilometer. Über eine Pflasterstraße geht es weit in die Insel. Wüstenartige Täler und Vulkane wechseln sich mit den ersten Tragepassagen im Gelände ab.

Auf nach Santo Antão!

Das Highlight der Kapverden ist das unwegsame Santo Antão. Über 1.600 Meter ragt die höchste Spitze aus dem Meer.

Nach einer ruhigen Überfahrt bringt uns eine Aluguer in den Nordosten. Die Küstenstraße ist das erste Highlight. Sie ist recht holprig und sehr steil. Ponta do Sol ist zumindest zwischen Hauptplatz und Meer recht hübsch. An der Hafenstraße schaut man mit einem Rum den Hunden und der untergehenden Sonne zu.

 

Biken und Wandern auf den Kapverden

Wir machen aber vorher noch eine super Radtour entlang der wild zerklüfteten Küste zum nächsten Ort. Der Schotterpfad lässt uns erahnen, was uns erwartet.

Die nächste Tour führt uns über Pflaster tief in ein Tal. Bald erreichen wir auf Schotter bei 20% und mehr Steigung. Normal für die Kapverden! Landschaftlich ist es faszinierend.

Tag 3 und wir fahren auf 1.400 Meter über dem Meer. Der Krater Cova do Paúl ist der Rand des beeindruckendsten Pfades der Insel. Denn er ist direkt in die fast senkrechte Wand geschlagen. 1.000 Meter tiefer liegt das einzige total grüne Tal der Insel. Übrigens das einzige wirklich grün. Abschließend wandern wir durch Zuckerrohr und Kaffee hinaus Richtung Küste.

Am nächsten Tag fahren wir nochmals mit dem Aluguer zur Cova. Diesmal mit den Mountainbikes. Richtung Westen rollen wir zuerst durch Kieferwälder. Wir umrunden einen Vulkankrater und finden auf der Karte eine Möglichkeit, 1.200 Höhenmeter Abfahrt durch wüstenartiges Gelände zu fahren. GPS und Bauern sei Dank. Ein wilder Sturz, glücklicherweise nur mit blauen Flecken und schon sind wir unten am Meer. Die Küstenstraße nehmen wir wieder mit einem Sammeltaxi.

Den Küstenpfad am nächsten Tag wandern wir. Mountainbiken ist auf diesem Weg sinnlos. Zu schmal und zu steil sind die 15km in den Fels geschlagen. die steilen Wände auf der einen Seite, der Atlantik auf der anderen.

Im Westen ist Wüste.

Die Kapverden sind nicht besonders grün. Im äußersten Westen ist es noch trockener. Die Wüste auf über 1.500 Meter und eine Piste nach Tarrafal sind aber ein besonderes Bikeerlebnis. Der einsame Strand ist die einzige Möglichkeit für Beachfeeling.

Wir machen die nächsten Tage ein paar kleine Wanderungen und ein Mountainbike-Tour in der sengenden Hitze.

An unserem letzten Tag auf Santo Antao fahren wir frühmorgens bei stockdunkler Nacht die Schotterpiste hinauf. Bei Sonnenaufgang sind wir bereits auf über 1.500 Meter. Zurück in Porto Novo kann man nicht viel tun außer ein Shuttle rauf zum Cova zu nehmen. Von dort geht es radelnd weiter zum Pico da Cruz und dann die fast endlose Abfahrt über 1.400 Meter an die unter uns liegende Küste.

Zurück auf Sao Vicente

Mindelo wird endlich mal ordentlich besichtigt. Dabei entdecken wir hier einiges. Der Markt und eine Galerie, Hinterhöfe voller Künstler, kleine afrikanische Läden und viele schöne alte Häuser.

Noch eine Biketour tief in den Osten in das Tal Santa Lucia de Terra und zu den Vulkanen. Noch einmal Wüstenfeeling! Und noch ein wenig Strand.

 

 

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2 Gedanken zu „Kapverden

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